Civil society

This category refers to the different actors that form part of civil society. Civil society is often referred to as the ‘third sector’, along with the government and the private sector. Civil society includes a wide array of organisations, such as civic associations, community and grassroots groups (i.e. migrant groups, anti-poverty groups), non-governmental,  charitable,or  faith-based organisations, volunteer groups, etc. The results displayed under this category refer to actors mentioned and their role and involvement with regard to migration issues.

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Beiträge der Zivilgesellschaft zur Bewältigung der Flüchtlingskrise – Leistungen und Lernchancen

Authors Ruth Simsa, Maian Auf, Sara-Maria Bratke, ...
Description
„Gäbe es die Zivilgesellschaft nicht, wäre das gesamte Asylsystem mittlerweile zusammengebrochen“ (I 17, Führungskraft, Nov.15). Die Flüchtlingskrise hat gezeigt, dass die Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von Herausforderungen der Immigration und Integration spielt. Im Herbst und Winter 2015 wäre es ohne zivilgesellschaftliches Engagement in Österreich zu einer humanitären Katastrophe gekommen. Die Zivilgesellschaft hat in dieser Zeit besonders hohe Beiträge geleistet, sei es in der Erstversorgung, in der Organisation von Flüchtlingsunterkünften, in Integrationsmaßnahmen und in der Mobilisierung und Koordination freiwilliger Hilfe. Zudem haben zivilgesellschaftliche AkteurInnen auch die öffentliche Meinung mitgeprägt und die Vernetzung von Freiwilligen befördert. Es ist davon auszugehen, dass Integration ohne weitere Beiträge der Zivilgesellschaft und ihrer Organisationen auch in Zukunft nicht möglich sein wird. In dem vorliegenden Projekt wurde daher folgenden Fragen nachgegangen:  Was hat die Zivilgesellschaft im Herbst 2015 zur Bewältigung der sogenannten Flüchtlingskrise geleistet und wie wurde dies erreicht?  Wie wurde die Arbeit der Zivilgesellschaft von syrischen Flüchtlingen wahrgenommen?  Was kann daraus für die Bewältigung weiterer Herausforderungen der Immigration und Integration gelernt werden? Alle genannten Probleme bzw. Lernchancen müssen vor dem Hintergrund der Ausnahmeund Krisensituation sowie der hohen Leistungen der Zivilgesellschaft betrachtet werden. Eine große Herausforderung für die Organisationen waren Informationsdefizite und sich laufend ändernde Rahmenbedingungen. Auch die gesellschaftliche Polarisierung, Rechtsunsicherheiten bzw. die Nichteinhaltung von Gesetzen durch politische Instanzen und Defizite der wohlfahrtsstaatlichen Aufgabenübernahme waren belastend. Zum Teil hat die Zivilgesellschaft Aufgaben des Staates übernommen. Wo im Auftrag der öffentlichen Hand gearbeitet wurde, gab es häufig mangelnde finanzielle Planungssicherheit und späte Zahlungen für geleistete Arbeit. Die Situation der AsylwerberInnen war aufgrund der mangelnden politischen Abstimmung bzw. Bereitschaft zusätzlich belastet. Das Spektrum der angebotenen Leistungen war extrem breit, neben der Erstversorgung und Akuthilfe umfasst es die Organisation von Wohnraum, Weiterbildungen oder Freizeitgestaltung, Kinderbetreuung, Übersetzungsarbeit, Rechtsberatung, Unterstützung bei Behördenwegen, gesundheitliche Versorgung und vieles mehr. Die Bereitschaft zu freiwilligem Engagement nahm im Herbst 2015 ein Hierzulande nie dagewesenes Ausmaß an. Freiwillige haben sich in nahezu allen Bereichen der Flüchtlingsarbeit engagiert. Viele Freiwillige wurden selbstorganisiert und spontan tätig, ein Großteil allerdings half im Rahmen bestehender NPOs oder neugegründeter Vereine. Für die zivilgesellschaftlichen Organisationen war die Mitarbeit dieser vielen Menschen absolut notwendig, um das hohe Leistungsniveau anzubieten. Mit viel Einsatz und Empathie wurde nicht nur ein hohes Maß an Hilfe geleistet, sondern damit auch ein politisches Statement für Menschlichkeit und Toleranz gesetzt. Das Management der vielen HelferInnen war unter den gegebenen dynamischen Rahmenbedingungen allerdings auch eine Herausforderung. So war eine vorausschauende Bedarfsplanung aufgrund externer Faktoren, wie der Öffnung bzw. Schließung von Grenzen oder der Bereitstellung von Unterkünften und Transportmöglichkeiten kaum möglich. Insgesamt betrachtet haben es die NPOs geschafft, sehr flexibel auf Anforderungen zu reagieren. 2 Die Mobilisierung und Gewinnung von HelferInnen hat über alle Organisationen hinweg größtenteils gut, schnell und unbürokratisch funktioniert, u.a. mittels intensiver und effektiver Nutzung von Social-Media. So konnten die Leistungen der Freiwilligen trotz eines Rückgangs der Engagementbereitschaft im Laufe des Winters aufrecht erhalten bleiben. Aufgrund des hohen und schwer planbaren Bedarfs wurden breite, unspezifische Maßnahmen zur Gewinnung von Freiwilligen gesetzt. Dadurch konnten ausreichend HelferInnen mobilisiert werden, vielfach kam es aber auch zu einem temporären Überangebot an Freiwilligen. In der akuten Phase gab es oft nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Selektion von Freiwilligen, es waren kaum Auswahlverfahren möglich und auch die Möglichkeiten zur Orientierung und Einschulung der HelferInnen waren begrenzt und es kam mitunter zu einem Mis-match zwischen Tätigkeiten und Ansprüchen der HelferInnen. Zu Beginn der Akutphase im September fehlten oft klare Kompetenzaufteilungen zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. Andererseits entstanden daraus große Spielräume für die Freiwilligen, die sich vielfach selbst organisierten, Strukturen aufbauten und sich in einem Mix aus Erfahrenem und Neuem selbst einschulten, koordinierten und in ihrer Arbeit ergänzten. Häufig waren diese Spielräume auch der Ausgangspunkt für die Gründung neuer Initiativen. Die Übertragung von Verantwortung an die Freiwilligen hat v.a. dann gut funktioniert, wenn Organisationen klare Ziele und Ansprechpersonen definierten. Weiters wichtig waren Information, Feedback-Kanäle und die Einbindung der Freiwilligen in die Gestaltung der Tätigkeit. War dies nicht gegeben, kam es zu Überforderung, Frustrationen oder auch Konflikten mit bestehenden oder neu eingeführten Ablauf- und Entscheidungsstrukturen. Eine weitere Herausforderung stellte die hohe Fluktuation sowohl unter Freiwilligen als auch z.T. unter den hauptamtlichen KoordinatorInnen dar. Diese erschwerte die Etablierung von strukturierten Kommunikationskanälen und die Informationsweitergabe und führte zu Ineffizienzen in der Ablauforganisation und Ärger bei manchen Freiwilligen. Dies betraf eher etablierte NPOs. Basisinitiativen, die ihre Strukturen um aktuelle Ziele formten, konnten teilweise sehr rasch funktionale Kommunikationskanäle aufbauen. Sowohl Freiwillige als auch Hauptamtliche waren oft mit enormen Belastungen konfrontiert. Maßnahmen gegen Überlastung und Supervisionsangebote und sonstige Formen der Unterstützung waren daher für alle MitarbeiterInnen wichtig. Sie wurden sehr geschätzt, und hätten früher und stärker angeboten werden können. Neben der Tätigkeit selbst trugen auch Anerkennung in (sozialen) Medien der Organisationen und in den Teams zur Motivation bei. Es gab große Unterschiede in der Struktur und Kultur der beteiligten Organisationen. Hier ist ein Kontinuum beobachtbar, entlang der Differenz Hierarchie/Struktur versus Flexibilität/Offenheit. Die eher hierarchisch organisierten Einsatzorganisationen konnten schnelle Entscheidungen treffen, rasch mit ähnlichen Organisationen kooperieren und sie konnten auf die für Katastrophenfälle vorbereiteten Strukturen zurückgreifen. Selbst etablierte Hilfsorganisationen mussten diese erst durch learning by doing aufbauen. Neu gegründete Basisinitiativen wiederum hatten den Vorteil von Flexibilität und Offenheit für spontane Entscheidungen. Für manche Freiwilligen waren diese Strukturen motivierend, andere fühlten sich in klareren Strukturen wohler. In fast allen Organisationen wurde aber von strukturellen Änderungen berichtet, so waren Einsatzorganisationen mit der Notwendigkeit flexiblerer Bereiche konfrontiert, Basisinitiativen machten häufig eine vergleichsweise rasche Entwicklung zu stärkeren Strukturen durch. Die Organisationen haben generell Herausforderungen des sehr raschen Größenwachstums und der Notwendigkeit organisationaler Flexibilität überraschend gut bewältigt. Es wurde Mehrarbeit bewältigt, rasch neues Personal eingestellt und eingesetzt, Regeln bewusst zeitweise außer Kraft gesetzt, aber gleichzeitig notwendige Strukturen bewahrt. Fast alle Organisationen berichten von deutlichen Lernschritten. 3 Kooperationen innerhalb der Zivilgesellschaft funktionierten grundsätzlich gut, in der Regel umso besser, je ähnlicher die PartnerInnen einander waren. Die Kooperationen zwischen strukturell unterschiedlichen AkteurInnen war zum Teil schwieriger, hier gab es unterschiedliche Standards in Bezug auf Verlässlichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Spielraum für Einzelpersonen etc. Zur Kooperation mit der öffentlichen Hand gab es unterschiedliche Aussagen, z.T. wurde diese als erfolgreich beschrieben, z.T. aber auch kritisiert, v.a. die Nicht-Wahrnehmung von Aufgaben seitens der öffentlichen Hand betreffend. Die Einrichtung der Stelle eines Flüchtlingskoordinators durch die Stadt Wien wurde sehr positiv wahrgenommen, sie unterstützte die Bündelung des Hilfsangebots, v.a. durch die zentrale Informationsstelle. Wenngleich die Arbeit von vielen als sehr befriedigend wahrgenommen wurde, so war sie auch extrem belastend. Zum einen waren viele Hauptamtliche wie Freiwillige zu lange im „Notfallmodus“, sie arbeiteten am Limit. Es gab Freiwillige, die für den Einsatz ihren Job gekündigt oder ihr Studium aufgegeben hatten, Engagement im Ausmaß von 15h oder mehr pro Tag war keine Seltenheit. Auch seelische Belastungen wurden von fast allen wahrgenommen, deutlich mehr allerdings von Personen, die für diese Art von Tätigkeit nicht ausgebildet waren. Die befragten syrischen Flüchtlinge schätzen die vergleichsweise gute Behandlung in Österreich, die Leistungen der Zivilgesellschaft und die soziale Absicherung – sofern sie bereits in deren Genuss kommen. Gleichzeitig berichten alle von erheblichen Problemen, v.a. in Bezug auf lange und ungewisse Verfahren, die Situation und Versorgungslage in Notquartieren, Deutschkurse, Schwierigkeiten bei der Wohnungs- und Arbeitssuche nach Erhalt des Asylbescheides. Manche sind auch enttäuscht, da sie höhere Erwartungen an Österreich hatten, nicht zuletzt aufgrund falscher Versprechungen durch SchlepperInnen. Generell war das Anwachsen zivilgesellschaftlichen Engagements positiv für das Image der Zivilgesellschaft und der NPOs, für das Selbstbild und die persönliche Weiterentwicklung vieler Beteiligter, für Kontakte zwischen Einheimischen und Asylsuchenden und natürlich auch für die Aufrechterhaltung der Versorgung. Gesellschaftspolitisch ist es dennoch kritisch zu beurteilen, dass quantitative und qualitative Standards dem Wollen und Können privater AkteurInnen überlassen wurden. Verantwortungsbewusste Menschen haben somit auf eigene (zeitliche und materielle) Kosten die Lücke geschlossen, die der Staat gelassen hatte. Eine professionelle und mit Ressourcen abgesicherte Grundversorgung durch die öffentliche Hand und NPOs könnte Sicherheit stiften. Der Zivilgesellschaft bliebe Spielraum für Aufgaben der Integration, u.a. der Schaffung eines engmaschigen Netzes von direkten Kontakten zwischen den Zugewanderten und der lokalen Bevölkerung. Hier kann auch eine wichtige Rolle für größere NPOs liegen, nämlich die Unterstützung lokaler, basisorientierter Initiativen, die Integrationsarbeit leisten. „Im Moment (Anm. November 2015) habe ich das Gefühl, ganz Österreich ist Zivilgesellschaft. Der Staat hat sich ganz zurückgezogen, überzeichnet gesagt“ (I 17).
Year 2016
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1 Report

Von der Flüchtlingshilfe zur Fluchthilfe. Auseinandersetzungen um Flüchtlingsschutz im deutschen Migrationsregime und die Rolle zivilgesellschaftlicher Initiativen

Principal investigator Helen Schwenken (Principal Investigator)
Description
Das Forschungsprojekt "Von der Flüchtlingshilfe zur Fluchthilfe" geht aus von der Problematik des Asylparadoxes und dem Umgang zivilgesellschaftlicher Akteure mit seinen Konsequenzen: Zwar gelten in Deutschland das Grundrecht auf Asyl und die völkerrechtlichen Prinzipien des Flüchtlingsschutzes und viele Staaten gewährleisten Flüchtlingsrechte. Um diese zu erlangen, müssen die meisten Schutzsuchenden allerdings mangels legaler Einreisemöglichkeiten illegal Grenzen überqueren und sich in riskante Situationen begeben. Insbesondere durch die sich in den Jahren 2015 und 2016 zuspitzende Lage entwickeln sich in Deutschland vermehrt gesellschaftliche Auseinandersetzungen um den Zugang zu Flüchtlingsschutz. Das Forschungsprojekt analysiert diese Auseinandersetzungen mit Fokus auf das Engagement zivilgesellschaftlicher Initiativen für die sichere Einreise von Flüchtenden. Daher geht das Projekt der Forschungsfrage nach, welche Handlungsansätze und Strategien zivilgesellschaftliche Initiativen im Kontext von Migrations- und Fluchtregimen entwickeln, um sich angesichts beschränkter Einreisewege und humanitärer Notlagen für einen Zugang zum Schutz für Geflüchtete einzusetzen und Fluchthilfe zu leisten.
Year 2018
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2 Project

Policing humanitarianism : EU policies against human smuggling and their impact on civil society

Authors Sergio CARRERA, Valsamis MITSILEGAS, Jennifer ALLSOPP, ...
Year 2019
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3 Book

Crackdown on NGOs assisting refugees and other migrants

Authors Lina Lina Vosyliūtė, Carmine Conte, Migration Policy Group (MPG), ...
Year 2018
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4 Policy Brief

Policing the mobility society : the effects of EU-anti-migrant smuggling policies on humanitarianism

Authors Sergio CARRERA, Jennifer ALLSOPP, Lina VOSYLIUTE
Year 2018
Journal Name International Journal of Migration and Border Studies
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5 Journal Article

Volunteering for Refugees in Europe: Civil Society, Solidarity, and Forced Migration along the Balkan Route amid the Failure of the Common European Asylum System

Principal investigator J. Olaf Kleist (Principal Investigator), Serhat Karakayalı (Principal Investigator)
Description
Amid rising numbers of asylum seekers arriving in the EU and migrating along the Balkan route in 2015, state, EU and traditional NGO institutions failed to adequately receive, register and care for the new arrivals. Instead, volunteers stepped in to provide humanitarian assistance. They are locals as well as citizens from other European countries who engage with the crisis for a variety of reasons, in a range of contexts and with varying consequences. This research project will examine personal motives, social structures and political conditions of volunteering for refugees in countries along the so-called Balkan route: in Greece, in Slovenia, and in former Yugoslav countries. Based on political process tracing, sociological-ethnographic observations and semi-structured interviews with volunteers, officials, locals and refugees we will devise country reports that will create the basis for a comparative study. Thus, we will interrogate whether we can witness in this refugee policies ’from below’ the creation of a particular, pro-immigration and human rights based European civil society or social movement.
Year 2016
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6 Project

Counting Migrants' Deaths at the Border: From Civil Society Counterstatistics to (Inter)Governmental Recuperation

Authors Charles Heller, Antoine Pecoud
Year 2020
Journal Name AMERICAN BEHAVIORAL SCIENTIST
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8 Journal Article

Flüchtlingsmigration und zivilgesellschaftliche Solidarität im Sozialstaat

Principal investigator Dietmar Süß (Principal Investigator ), Cornelius Torp (Principal Investigator )
Description
Untergräbt die Massenzuwanderung von Flüchtlingen und anderen Immigranten die solidarische Grundlage des Sozialstaats? Gegen den in der gegenwärtigen Debatte vorherrschenden Krisendiskurs halten wir es für eine offene und nur historisch zu beantwortende Frage, was sozialstaatliche Solidarität bedeutet, wie weit sie reicht und für wen sie gilt. Das Projekt will aus einer zeithistorischen Perspektive klären, wie sich der bundesdeutsche Sozialstaat und das ihm zugrundeliegende Solidaritätsverständnis angesichts unterschiedlicher Migrationsbewegungen von den späten 1970er Jahren bis heute verändert hat. Dabei richtet sich der Blick besonders auf die Prägekraft zivilgesellschaftlicher Akteure und freier Wohlfahrtsverbände. Die These lautet: Es waren diese zivilgesellschaftlichen Akteure, die gegen die verbreitete Sozialstaatskrisenrhetorik die Idee sozialpolitischer Solidarität "von unten" neu und transnational zu interpretieren versuchten. Originell ist das Projekt, weil es die dominierende politik- und sozialwissenschaftliche Sozialstaatsforschung in dreierlei Hinsicht herausfordert: durch seine genuin historisch-kultur-wissenschaftliche Perspektive, durch die Frage nach der Innovationskraft zivilgesellschaftlicher Akteure im Transformationsprozess sozialstaatlicher Ordnung und durch die Verbindung von praxeologischen und diskursgeschichtlichen Zugriffsweisen. Ausgehend von der Vorstellung, dass "Solidarität" zu den entscheidenden normativen Ressourcen des Wohlfahrtsstaats gehört, akzentuiert das Projekt dabei einen Begriff, der - ebenso wie "Gerechtigkeit", "Sicherheit" und "Freiheit" - zu den zentralen Wertideen der Moderne gehört, aber bislang kaum Gegenstand historischer Forschung geworden ist.
Year 2019
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10 Project

Transatlantic Migrant Democracy Dialogue

Principal investigator Migration Policy Group (MPG) ()
Description
The Transatlantic Migrant Democracy Dialogue (TMDD) is a partnership that trains and connects immigrant and refugee leaders in the US and Europe to enable them to organise and build alliances with other civil society movements.
Year 2016
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11 Project

Social Response to Europe’s Refugee Infl ux: Some Theoretical Considerations

Year 2017
Journal Name Studia Migracyjne - Przegląd Polonijny
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12 Journal Article

New Asylum Recast May Undermine the EU's Greatest Impact on Refugee Integration

Authors Thomas Huddleston, Judit Tanczos, Alexander Wolffhardt
Description
The EU has had its greatest effects on the integration of beneficiaries of international protection (BIPs) through the stable legal framework of the Common European Asylum System (CEAS). The 2013 Reception Conditions and 2011 Qualification Directives build on the standards set by the 1951 Geneva Convention and aim for its full and effective implementation. As presented in the MPG paper “Lost in transition? The European standards behind refugee integration”, they guarantee a series of standards that shape the integration process, starting from the reception phase until full legal, socio-economic and socio-cultural integration allows refugees to realise their full potential to contribute to society. On 13 July 2016, a set of proposals was presented to reform these standards, including to replace the Qualification Directive with a Regulation and to amend the Reception Conditions Directive.1 The social consequences of these proposals are serious. Since BIPs today are fleeing many protracted conflicts that take on average 25 years to resolve2 , our societies will have to live with the consequences of these proposals for years—if not generations—to come. These proposals largely represent a missed opportunity and a potentially major risk for integration. The minor improvements on reception and qualification standards would only marginally improve the situation on the ground in most Member States. Moreover, several of the recast’s proposals would actually delay and undermine the integration process for asylum-seekers and BIPs by reducing support for potentially large numbers and removing some possibilities for more favourable conditions for integration. Unlike the 1 st and 2nd generation of the CEAS, which consolidated the most common national practices in EU law, several of these proposals are modelled on hasty and politicised recent restrictions in only a few Member States. These restrictions have not yet been demonstrated to be justified, proportionate or effective for improving integration outcomes. Overall, national governments and civil society agreed that better implementation of the current Reception and Qualification Directives would have greater effects on integration, without jeopardising the effectiveness of other proposed reforms to the CEAS. Particularly as the Commission’s 2016 asylum proposals were drafted more hastily than previous EU asylum and immigration proposals, these two proposals would need to be revised or seriously amended by Council and Parliament in order to make integration the top priority of this recast and avoid a de facto race-to-the-bottom where Member States are further demanding integration but not effectively supporting BIPs, Member States and the local, social and civil society actors that make integration a reality.
Year 2017
Taxonomy View Taxonomy Associations
13 Report

Asylum, refugees, and IDPS in Russia : challenges to social cohesion

Authors Vladimir MUKOMEL
Description
The resolution of problems for asylum seekers, refugees, and IDPs encounters resistance, due to the cautious attitude of Federal government authorities, state governments, local governments, and the host population. The prevalence of a xenophobic attitude, pressure of non-governmental organizations that work with asylum seekers, and the weakness of civil society institutions create a distorted picture of the unimportance of this contingent’s problems, and weakens the potential readiness of the government and society for emergency situations related to the flow of asylum-seekers
Year 2013
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14 Report

Future EU funding to support the integration of refugees and migrants

Authors Alexander Wolffhardt
Description
Funding support through EU programmes and their objectives is the EU’s main lever to promote the integration of migrants and refugees. Next to the soft law embodied in policy guidelines like the Common Basic Principles of immigrant integration, it is the amounts, binding provisions and concrete spending rules of instruments such as the Asylum-, Migration and Integration Fund (AMIF) or the structural funds including the European Social Fund (ESF) that define EU policy and a joint European approach in the integration domain. In a number of Member States, EU funds are even the sole or nearly only source of support for integration measures and -policies, rendering them crucially important for the outlook and opportunities of migrants and refugees in many places across Europe. Against this background, the proposals and negotiations on the upcoming Multiannual Financial Framework (MFF), i.e. the 2021 to 2027 EU programme and funding period, have become the focal point of the EU integration debate since 2018. Local level integration actors including cities and civil society organisations are key stakeholders in these policy debates, whose oucomes will be decisive for the availability of means both for early and longer-term integration, and on local level as much as for mainstreaming integration across all relevant policy areas. This report synthesizes previous ReSOMA briefs in the area of integration that have focused on the unfolding MFF debate. Following an overview of the 2018 Commission proposals which set out scope and structure of the future EU instruments (chapter 1.2), it presents twelve policy debates related to the ‘what’ and the ‘how’ of EU support for integratin and their stickicking points from a local level and civil society perspective (chapter 2). Partly refering to the discourse responding to recent policy trends and how they became incorporated in the Commission proposals, partly referring to long-standing debates between stakeholders and EU institutions, the chapter offers an abridged version of key topics of debate as identified in the previous ReSOMA Discussion Briefs on ‘Cities as providers of services to * By Alexander Wollfhardt, Migration Policy Group 4 migrant populations’, ‘Sustaining mainstreaming of immigrant integration’ and ‘The social inclusion of undocumented migrants’. Against the background of these conversations and controversies, stakeholders came forward with numerous proposals to improve and amend the Commission proposals to better address their concerns. The European Parliament in 2018 has been the key arena of decision-making towards the 2021 to 2027 MFF, with MEPs able to amend the proposed legislation based on the concerns driving the policy controversies and offering stakeholders the opportunity to advocate for their own proposals. Chapter 3 shows how the suggestions for alternative solutions brought forward converge around four mayor policy options for the future of EU spending on integration:  Adequate funding – to ensure sufficient and flexible spending on integration according to changing needs across all Member States  Meaningful needs assessment – to base AM(I)F national programming and Partnership Agreements on structured and standalone assessment of needs and challenges  Mainstreamed, longer-term policies – to promote comprehensive integration policies with a long-term orientation and mainstreaming them on Member State and EU level  Broader participation – to ensure funds can be accessed by civil society and local/ regional authorities, and that these actors are fully involved in the funds’ governance For each of these options main proposals are listed as voiced by stakeholder organisations in the field, including the ReSOMA partners ECRE, EUROCITIES, PICUM and Social Platform. The chapter also shows, in each of the options, how the European Parliament has amended the Commission proposals, thus illustrating the uptake by Parliament of solutions advocated for by stakeholders. References to the previous ReSOMA Policy Options Briefs on ‘High levels of EU support for migrant integration, implemented by civil society and local authorities’ and ‘Comprehensive and mainstreamed, longer-term support for the integration of migrants’ point to more in-depth information on the evidence base supporting these proposals, the details of the various stakeholders positions and a mapping of the EP amendments. Chapter 4.1 sheds light on the state of play as of spring 2019, with the EP positions on the key EU instruments all decided before the EP elections and clarified at time when MFF negotiations are gearing up in the intergovernmental Council arena. Compromises among Member States and with the European Parliament are expected to be reached in late 2019/early 2020. Next to highlighting current debate among governments, the chapter stresses the importance of the preparations taking place already now on Member State level in terms of programming and priority setting. How the national AM(I)F and ESF+ programmes are shaping up even now, in advance of final EU-level decisions on the scope of the instruments, is crucially important for the future availability of EU means for integration support and the possibilities of key actors to benefit from 5 programmes. Across all levels, governments, the Commission, European Parliament and integration stakeholder are called upon to act accordingly, to ensure full exploitation of the new instruments’ potential for integration support, complementarity in programme planning, comprehensive compliance with the partnership principle and a need-based approach to the services funded. Drawing the consequence from the lack of realtime evidence on the actual uptake of EU instruments supporting integration and on the practice of partnershipled implementation, the Synthetic Report culminates in a proposal for a new, independent EU-wide quality monitoring mechanism (chapter 4.2). Led by civil society and local level stakeholders across the EU, the mechanism would provide for ongoing, regular monitoring of how the partnership principle is observed, national programmes are implemented, different funds are used, and of the quality of coordination and coherence among the instruments. Quality assessment of content and effectiveness of projects funded would improve the evidence base for future AM(I)F midterm reviews and allocation decisions for the second tranches of the fund. The new mechanism would thus aim to generate the necessary knowledge for pushing towards  compliance with the partnership principle,  purposeful use of AM(I)F and structural (ESF+) funds to support integration,  coordination and collaboration among the implementing authorities,  robust mid-term review procedures. This recommendation to set up a new, enhanced quality monitoring mechanism not only responds to a core gap identified in activities and analyses of stakeholders, but also builds on ReSOMA’s dialogue with local level and civil society experts, policymakers and researchers. In a very concrete way ReSOMA suggests the contours of a transnational mechanism that brings together implementation monitoring, qualitative evaluation, empowerment and capacity building of stakeholders, as well as EU-wide benchmarking and mutual exchange
Year 2019
Taxonomy View Taxonomy Associations
15 Report

Forced displacement and refugee-host community solidarity (FOCUS)

Principal investigator Nahikari Irastorza (Project Leader), Jason Tucker (Project Leader ), Pieter Bevelander (Participants)
Description
This project starts from the basic assumptions that forced migration to the European Union will continue in the future due to a number of different push and pull factors, that influx of refugees will influence the social, political and economic landscape of receiving societies, and that there are a variety of costs and benefits of integrating refugees in the host societies that are reflected in relational dynamics between the host and refugee communities. Bearing these considerations in mind, the goal of FOCUS is to increase the understanding of and to provide effective and evidence-based solutions for the challenges of forced migration within host communities. By doing so, it also aims at contributing to increased tolerance, peaceful coexistence, and reduced radicalization across Europe and the Middle East. Based on a comprehensive mapping and trans-disciplinary, multi-site field research conducted in Jordan, Croatia, Germany and Sweden, FOCUS explores the socio-psychological dimensions of refugee and host-community relations and analyses the socio-economic integration of refugees and the consequences of this in host societies. This knowledge is then used to transform and strengthen existing promising solutions for social and labour market integration. The integration solutions will be pilot tested in at least five European countries by governmental and non-governmental end-users. The solutions are finally brought together in the Refugee and Host Community Toolbox, which will support policy makers, municipal actors, civil society organisations and other stakeholders in responding to the needs of both refugees and host communities and thereby act as agents of change in this field.
Year 2019
Taxonomy View Taxonomy Associations
16 Project

Research-Policy Dialogues in the European Union

Authors Marthe Achtnich, Andrew Geddes
Year 2015
Book Title Integrating Immigrants in Europe
Taxonomy View Taxonomy Associations
20 Book Chapter

Integration policies : country report for Croatia

Authors Simona KUTI
Description
The report provides a description of the main policy documents, initiatives and actors dealing with immigrant integration in Croatia. After introductory remarks concerning the context and recent migration flows to Croatia – which are composed mainly of citizens from the countries of former Yugoslavia – the report identifies main target groups and the focus of integration measures, as well as the main policy tools implemented thus far. The third section focuses on forms of engagement by civil society organisations concerning integration – providing services and various forms of assistance, primarily to asylum seekers, refugees and persons under subsidiary protection. Given that the main policy measures are in the early stages of development or planned for upcoming periods, it is premature to fully assess their implementation. However, since most of the current measures target asylum seekers, asylum grantees and subsidiary protection beneficiaries it will be necessary to develop new integration instruments or extend the applicability of the existing ones to different categories of immigrants, to correspond to the envisaged future role of Croatia as an immigration country.
Year 2014
Taxonomy View Taxonomy Associations
21 Report

Civil society and new migrants in superdiverse contexts

Description
This project investigates the role of civil society organisations (CSOs) for new migrants in superdiverse contexts. It explores whether CSOs are instrumental in the building of social relations during their settlement process. This social aspect of settlement, also described as social integration, is crucial regarding other aspects of settlement such as access to education, housing and the labour market. The project also looks at the role of CSOs regarding the relationships which long-term residents, both of ethnic majority and minority backgrounds, form with newcomers, addressing issues surrounding integration as ‘two-way-process’. The project will lead to novel findings because: • Rather than focussing on established ethnic minorities, it investigates patterns of integration of people originating from relatively new source countries who settle into already superdiverse contexts • It is situated within an emerging research field on new conditions of superdiversity which have rarely been explored systematically • It goes beyond existing quantitative work on civil society participation • It will develop theory around social contact, social capital and integration nuancing current thinking around the role of CSOs in settlement Superdiversity has resulted from changing immigration patterns into Europe, with people entering cities in substantial numbers, and from far more countries of origin than ever before. This has resulted in a condition of more ethnicities, languages, religions, migration experiences, work and living conditions and legal statuses than many cities have ever faced (Vertovec 2007). By way of in-depth ethnographic fieldwork and interviews in two UK urban neighbourhoods, and drawing on existing theory, method and policy, the project will elicit how new migrants settle in such contexts, how long-term residents deal with unprecedented population changes, and what the role of CSOs is in this process.
Year 2015
Taxonomy View Taxonomy Associations
22 Project

The Impact of Civil Society on Refugee Politics in Egypt

Authors Shahira SAMY
Description
(En) The research paper sheds light on the impact of civil society on refugee politics in Egypt. It first profiles the refugee communities in the country and discusses their main aspects of livelihood. The paper then explores the nature of civil-society presence and action on the refugee scene, deriving the main characteristics and challenges facing this involvement particularly in the case of human rights advocacy organisations. The paper argues that civil society has a minimal impact on refugee politics in Egypt since the scope of activities, which revolves around service delivery, does not impact policy-making nor does it shape advocacy rights. **** Résumé (Fr) La présente note de recherche met en exergue l’impact de la société civile sur la politique des réfugiés en Egypte. Après avoir passé en revue les différentes catégories de réfugiés dans le pays et examiné leurs différentes ressources et moyens de subsistance, la note examine la nature des organisations et associations civiles et leurs activités dans le domaine de la politique des réfugiés. La note analyse ensuite les caractéristiques de cet engagement civil et les défis qui l’entravent, notamment les défis qui se posent aux organisations de défense des droits de l’homme. L’auteur démontre en conclusion que la société civile a un impact minimal sur la politique des réfugiés en Egypte puisque les activités du secteur associatif s’articulent essentiellement autour de la délivrance des services aux réfugies et n’affectent pas le noyau des politiques gouvernementales ni les politiques et droits à préconiser.
Year 2009
Taxonomy View Taxonomy Associations
24 Report

Research-Policy Dialogues in Italy

Authors Tiziana Caponio
Book Title Integrating Immigrants in Europe
Taxonomy View Taxonomy Associations
26 Book Chapter

Die Politische Ökonomie der Westafrikanischen Migrationsgovernance

Principal investigator Franzisca Zanker (Principal Investigator)
Description
Der erhöhte Zustrom Geflüchteter und anderer Migrantinnen und Migranten nach Europa in 2015 hat zu erneuten Bemühungen für eine gemeinsame EU-Afrika-Agenda geführt, die sich mit Herausforderungen der Migration befasst. Zahlreiche Treffen, Veranstaltungen und Gipfel wurden (zumindest teilweise) diesem Zweck gewidmet, wie beispielsweise der Valetta-Gipfel in 2015, der G20-Gipfel in Hamburg 2017 und der EU-Afrika-Gipfel in Abidjan in November 2017. Viele bilaterale, regionale und kontinentale Afro-Europäische Rahmenregelungen und Richtlinien gingen diesen politischen Versammlungen voraus und mit ihnen einher. Dennoch funktioniert die aktuelle Herangehensweise – auch durch die EU-Partnerschaftsabkommen – nicht. Der 2018 MEDAM Assessment Report argumentiert, dass die EU-Länder stärker mit afrikanischen Staaten kooperieren sollten. Die Regierungen dieser Staaten werden eher bereit sein, ihre Staatsbürgerinnen und Staatsbürger nach einem abgelehnten Asylantrag in der EU zurückzunehmen, wenn legale Arbeitsmigration eine realistische Alternative darstellt. Eine aktive Auseinandersetzung zwischen afrikanischen und europäischen Ländern fehlt jedoch weiterhin. Kritikerinnen und Kritiker beanstanden einerseits die Tendenz, dass die Migrationszusammenarbeit europäische Interessen in den Vordergrund stellt, die Inkohärenz in der EU-Politikgestaltung und die ausgrenzende Art vieler Gipfel und Veranstaltungen. Andererseits werden afrikanische Regierungen für fehlendes Engagement in der Migrationsgovernance kritisiert. Ein wesentliches Problem ist, wie wenig bezüglich der Interessen, Beteiligung und Akteure bekannt ist, wenn es um die Steuerung von Migration geht – einschließlich Auswanderung (reguläre und irreguläre), Einwanderung und den Umgang mit vertriebenen Menschen. Das Projekt „Die Politische Ökonomie der Westafrikanischen Migrationsgovernance“ will die politischen Dimensionen von Migrationsgovernance und die zahlreichen Akteure (einschließlich zivilgesellschaftliche und subnationale) beleuchten. Dazu untersucht das Projekt wie die Instrumente und Institutionen zur Migrationssteuerung erstellt und implementiert werden, welche Interessen und Akteure einbezogen oder ausgeschlossen sind und welcher gesellschaftlichen Diskurs diese Interessen umgibt. Die qualitative Studie konzentriert sich auf vier Fallstudien – Gambia, Niger, Nigeria und Senegal – und basiert auf Feldforschung, einschließlich halbstrukturierter Interviews in den betreffenden Ländern. Das Projekt ist von Anfang an partizipativ und somit wird eine Veranstaltungsreihe stattfinden, um unsere Ergebnisse mit lokalen Experten in Abuja, Banjul, Dakar und Niamey zu diskutieren. Darüber hinaus wird es einen Abschlussworkshop geben, um die Forschungsergebnisse mit Wissenschaftlern und zivilgesellschaftlichen Akteuren aus allen vier WAMIG-Ländern vergleichend zu diskutieren. Dies geschieht in Accra in Zusammenarbeit mit dem Centre for Migration Studies. Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen finden Sie hier. Das Projekt „Die Politische Ökonomie von Westafrikanischer Migrationsgovernance“ wird durch die Stiftung Mercator finanziert und im Rahmen des Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) durchgeführt. MEDAM ist ein dreijähriges Forschungs- und Beratungsprojekt, das Herausforderungen identifiziert und Handlungsstrategien zur Asyl- und Migrationspolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten erarbeitet.
Year 2019
Taxonomy View Taxonomy Associations
27 Project

Reluctant Refuge: An Activist Archaeological Approach to Alternative Refugee Shelter in Athens (Greece)

Authors Rachael Kiddey
Year 2019
Journal Name Journal of Refugee Studies
Taxonomy View Taxonomy Associations
29 Journal Article

Le Haut Commissariat des Nations Unies au Maroc

Authors Khadija ELMADMAD
Description
(En) Morocco has long been a country of asylum seekers and refugees from various origin countries. Currently, in Morocco, refugees and asylum seekers are mainly from African and Middle-Eastern countries. Morocco is party to the Refugee’s Convention (1951) and its additional Protocol (1967). Morocco has ratified the Agreement of 23rd November 1957 on maritime refugees as well as its protocol. In 1957, Morocco adopted a law on the implementation modalities of the Geneva Convention related to the refugee status. This law enables the Office of Refugee and Stateless persons (ORS) for the administrative and legal protection of refugees. The law, as it stands, is too general and the ORS has ceased its activities. In spite of it being short lived, Moroccan Law refers to the Geneva Convention (1951) and thus to the rights related to refugee status in terms of the right to work, to education, to health, to freedom of movement etc (article 12-34). UNHCR has had an official representation in Morocco since 1965, through an honorary delegation, and since 2007 it has had diplomatic representation in the country. Because of the absence of any effective national procedure in the field of asylum, UNHCR registers asylum seekers and determines the refugee statute. The UNHCR office deals with all asylum claims and decides on the recognition of refugee status in Morocco. The refugees recognised in Morocco by UNHCR do not benefit from all the rights normally associated with the refugee statute in the Geneva Convention (1951). The Moroccan authorities do not automatically deliver a stay permit which is a necessary condition for migrants wishing to enjoy their rights. Since 2007, UNHCR in Rabat, in partnership with some local NGOs, is active in supporting recognised refugees. UNHCR’s presence in Morocco, in particular, its recent diplomatic representation in the country is considered by some experts and civil society actors as a sign of the ‘externalisation’ of European borders brought about by the EU’s European Immigration and Asylum policy. (Fr) Le Maroc a été depuis toujours un pays de réfugiés et de demandeurs d’asile pour plusieurs peuples venant de plusieurs pays. Actuellement les réfugiés et les demandeurs d’asile au Maroc proviennent principalement des pays africains et du Moyen Orient. Le Maroc a adhéré à la Convention de 1951 et à son Protocole additionnel de1967. Il a également ratifié l'Arrangement du 23 novembre 1957 relatif aux marins réfugiés et le Protocole à cet Arrangement. En 1957, le Maroc a adopté une loi qui a fixé les modalités d'application de la Convention de Genève relative au statut des réfugiés et qui a confié la protection juridique et administrative des réfugiés au Bureau des Réfugiés et Apatrides (BRA). Mais cette loi est assez peu détaillée et le BRA a presque cessé actuellement toute activité. Malgré son caractère bref et assez peu explicite, la législation marocaine se réfère à la Convention de Genève de 1951 qui accorde des droits bien précis aux personnes reconnues comme réfugiés, comme le droit au travail, à l’éducation et à la santé, à la liberté de circulation etc.(articles 12 à 34). Le HCR est représenté officiellement au Maroc depuis 1965, tout d’abord à travers une délégation honoraire puis par une représentation diplomatique en 2007. En l’absence d’une procédure nationale effective en matière d’asile, c’est le HCR qui enregistre les demandeurs d’asile et conduit la détermination du statut de réfugié. Le bureau du HCR traite ainsi toutes les demandes d’asile, détermine et reconnaît le statut de réfugié dans le pays. Les réfugiés au Maroc reconnus par le HCR ne bénéficient pas de tous les droits inclus dans la Convention de Genève de 1951. Les autorités marocaines ne leur délivrent pas automatiquement une carte de séjour qui leur permettra de jouir de leurs droits de réfugiés dans le pays. En partenariat avec certaines ONG locales, le HCR à Rabat est actif dans l’accompagnement des réfugiés reconnus, particulièrement depuis 2007. La présence du HCR au Maroc et son installation diplomatique dans le pays depuis 2007 est considérée par certains spécialistes en migration et par des acteurs de la société civile comme l’une des manifestations de l’externalisation des frontières européennes, du fait de la politique commune d’immigration et d’asile développée par l’Union Européenne.
Year 2009
Taxonomy View Taxonomy Associations
30 Report

Frauen mit Migrationshintergrund im zivilgesellschaftlichen Engagement: Inklusions- und Partizipationsarbeit mit Geflüchteten

Principal investigator Seyran Bostanci (Principal Investigator), Naika Foroutan (Principal Investigator)
Description
"Ein relevanter Anteil der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit sind selbst Frauen mit Migrationserfahrung: Laut einer aktuellen Studie sind über 70% der Ehrenamtlichen in der Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen weiblich und knapp 16% haben Migrationserfahrung. Bisher ist das Engagement von Migrant*innen sowohl medial und politisch als auch wissenschaftlich meist vernachlässigt worden. Ziel des Projekts ist es, durch qualitative Interviews mit Migrant*innen und Expert*innen Empfehlungen für organisationsinterne und politische Maßnahmen zu formulieren, die die Bedingungen des zivilgesellschaftlichen Engagements von Migrant*innen verbessern. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück (IMIS) durchgeführt."
Year 2017
Taxonomy View Taxonomy Associations
31 Project

Partnerships, Anti-Discrimination and the Role of Immigrant Associations

Principal investigator Aleksandra Ålund (REMESO Project Leader), Magnus Dahlstedt (Participants from REMESO), Nedzad Mesic (Participants from REMESO)
Description
The project focuses on the role of immigrant associations in combating discrimination. The project sets out from previous research indicating a need for a broader understanding of immigrant associations for the development of alternative strategies in education and the labor market, in order to advance the understanding of the conditions for partnerships between civil society, public and private sectors. The project examines partnership between public, private and voluntary actors through a qualitative study of Anti-Discrimination Agencies, (ADA) in Stockholm, run by immigrant associations. The efforts of the ADA to assist individuals who feel discriminated on the basis of gender, ethnic background etc., indicates the growing importance of ADA as actors in the field of social strategies for social inclusion. One of the preliminary findings indicates that activism among ADA as civil society organisations is based on delicate balancing between volunteer activism and adjustment to increasingly emphasized market exigency.
Year 2009
Taxonomy View Taxonomy Associations
32 Project

Migrant precariat and the frames of solidarity - possibilities and constraints for transversal collective action

Principal investigator Nedzad Mesic (REMESO Project Leader), Magnus Dahlstedt (Scientifically Responsible), Aleksandra Ålund (Participants from REMESO), Charles Woolfson (Participants from REMESO), Zoran Slavnic (Participants from REMESO)
Description
The project deals with the relations between social movements, trade unions and disadvantaged groups of migrant workers on the labour market. These groups could also be denominated as the precariat. More specifically the focus is set on irregular immigrants, discriminated workers and seasonal guest workers. The primary target for the project is to explore the ways actors in the civil society manage to build supportive relations to these groups of workers and other organisations in the field. The project is guided by the overarching research question: What are the possibilities and constraints for civil society organisations to establish and maintain transversal relations with disadvantaged groups of migrant workers and their organisations? The task is thus, on the one hand, to investigate how trade unions take on these new challenges within their field and to explore: the new strategies developed by the trade unions; and their collaborations with new social movements organisations. On the other hand, the project centres on new social movements' collaborations with neighbouring actors, their articulations of the problems; and their strategies to provide solutions to the problems.
Year 2010
Taxonomy View Taxonomy Associations
34 Project

Dealing with a Humanitarian Crisis: Refugees on the Eastern EU Border of the Island of Lesvos

Authors Alex Afouxenidis, Michalis Petrou, George Kandylis, ...
Year 2017
Journal Name Journal of Applied Security Research
Citations (WoS) 8
Taxonomy View Taxonomy Associations
36 Journal Article

Hechos básicos sobre la inmigración en Tenerife

Description
Los movimientos migratorios y la presencia de personas inmigradas en nuestras sociedades están en el centro de la atención política y mediática en Europa. En un contexto en el cual los partidos xenófobos han aumentado de forma preocupante su base de apoyo y donde los rumores y las noticias falsas o tendenciosas están sesgando el debate público sobre las migraciones, es particularmente urgente e importante que la sociedad civil, las instituciones y los medios de comunicación cuenten con información fundamentada y contrastada. Promover y difundir el conocimiento científico de los fenómenos migratorios es una de las principales vocaciones del Observatorio de la Inmigración de Tenerife.
Year 2018
Taxonomy View Taxonomy Associations
38 Report

Refugee Women and (psychosocial) Volunteer Engagement

Principal investigator Ulrike Kluge (Principal Investigator)
Description
"Das vorliegende Teilprojekt wird im Rahmen des BIM-Forschungs-Interventions-Clusters ""Solidarität im Wandel?"" durchgeführt, das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird. Das Projekt “reWoven- refugee women and (psychosocial) volunteer engagement” möchte Prozesse der Solidarisierung von ehrenamtlichen Helferinnen für geflüchtete Frauen analysieren, tieferliegende Folgen von Gewalterfahrungen auf beiden Seiten bearbeiten und praxisnahe Interventionen entwickeln. Geflüchtete Frauen machten in vielen Fällen diverse Gewalterfahrungen – in ihren Herkunftsländern, auf der Flucht, sowie in den Unterkünften in Europa; Erfahrungen von Krieg und politischer Gewalt, frauenspezifische und sexualisierte, sowie häusliche Gewalt. Auch für ehrenamtliche Helferinnen können eigene geschlechterspezifische Gewalt- oder Diskriminierungserfahrungen zu der Entscheidung beitragen, sich für geflüchtete Frauen einzusetzen. An diesem Punkt in der Beziehung zwischen geflüchteten Frauen und ehrenamtlichen Helferinnen möchte das Projekt “reWoven- refugee women and (psychosocial) volunteer engagement” ansetzen. Durch explorierende Feldforschungen und 360° Interviews vor Ort möchten wir erfahren: Welche Hilfe nehmen geflüchtete Frauen in Anspruch, an welchen Angeboten mangelt es noch? Welche Erwartungen haben geflüchtete Frauen an ehrenamtliche Helferinnen – und umgekehrt? Wie gehen ehrenamtliche Helferinnen mit eigenen Belastungen angesichts der Arbeit mit geflüchteten Frauen, die Gewalterfahrungen gemacht haben, um? Welche Konflikte können daraus entstehen und wie können diese Konflikte in den Beziehungen dialogisch bearbeitet werden? Als Output des Projekts sollen Supervisionsmodelle erarbeitet und Dialogprojekte in Unterkünften organisiert werden, in denen Erfahrungen frauenspezifischer Gewalt und Diskriminierung in einem für beide Zielgruppen sicheren Rahmen bearbeitet werden. In einem offenen Dialog über frauenspezifische Gewalterfahrungen können die beteiligten Frauen potenziell traumatisierende Erlebnisse in Ressourcen umwandeln und so gemeinsam Möglichkeiten der Partizipation entwickeln."
Year 2016
Taxonomy View Taxonomy Associations
40 Project

Stuck Between Mainstreaming and Localism: Views on the Practice of Migrant Integration in a Devolved Policy Framework

Authors Silvia Galandini, Silvia Galandini, Gareth Mulvey, ...
Year 2018
Journal Name Journal of International Migration and Integration
Taxonomy View Taxonomy Associations
41 Journal Article

Refugee community organisations: capabilities, interactions and limitations

Authors Zeynep Sahin Mencutek
Year 2020
Journal Name Third World Quarterly
Taxonomy View Taxonomy Associations
44 Journal Article

Becoming a migrating heritage community: Heritage Enactments, Belonging, and Inclusion for Refugees and Asylum Seekers

Authors Kahina Le Louvier
Year 2019
Book Title Les Communautés Patrimoniales - Heritage Communities
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48 Book Chapter

A reappraisal of the Hirschman 'exit, voice and loyalty' scheme to interpret immigrants’ political participation in their origin countries

Authors Lorenzo GABRIELLI, Ricard ZAPATA-BARRERO
Description
In this article, we apply Hirschman’s well-known distinction between voice, exit, and loyalty as an interpretative framework for looking at the political participation of immigrants in their origin countries and at their connections with state and non-state actors. Hirschman articulated these three options as mutually exclusive, but in our reappraisal of this scheme we consider these options overlapping and simultaneous. We can then distinguish immigrants’ political actions as constituting a specific combination of these three options. Having already exercised their right to move, immigrants can steer their political activities towards the origin country, following two different options: “voice” or “loyalty”. An exit may lead to the transnationalisation/internationalisation of the voice option or otherwise, to political activities inspired by loyalty towards the origin state. We will also argue that these options are in the hands of immigrants, but can also be promoted by origin states and civil society actors, who may oppose each other on some points. The State of origin’s interest is in maintaining their emigrants’ loyalty option, in spite of the fact that they have used an exit option, or at least searching for a political containment of their citizen abroad. However, civil society groups at origin can try to develop the voice option, through the activities of emigrants, despite (lesser or stronger) opposition from state actors. Finally, we will introduce the assumption that immigrants’ political actions towards their country of origin are related to the interpretation of their exit reasons. When migration is perceived as a consequence of a political situation, the result is a voice option channelling protest jointly with origin societies. On the contrary, when the exit is perceived as more of an economic issue, immigrants maintain stronger links with the origin State and loyalty towards its institutions.
Year 2015
Taxonomy View Taxonomy Associations
49 Report

International Civil Society Forum on Conflicts

Principal investigator Jochen Hippler (Principal Investigator)
Description
INFOCON ging der Frage nach, wie transnationale Migranten-Communities und ihre zivilgesellschaftlichen Organisationen dabei helfen können, Konflikte in Europa und in den jeweiligen Herkunftsregionen zu verhindern und zu lösen. Finanziert wurde dieses dreijährige Forschungsprogramm durch das 7. Rahmenprogramm der EU. Das INEF übernahm in diesem Zusammenhang die Erstellung einer Fallstudie für Berlin. Weitere Studien wurden parallel in Amsterdam, Brüssel und London durchgeführt. Konkret handelte es sich bei den zu untersuchenden Gemeinschaften um jene aus der Türkei (Türken/Kurden), aus dem Kosovo (Albaner/Serben) und aus Ruanda (Hutus/Tutsis). Wesentliches Merkmal des Projektes war, dass neben den beteiligten Universitäten auch Organisationen aus der Zivilgesellschaft in allen Projektphasen involviert waren und so direkt durch die gewonnenen Erkenntnisse in ihrer Arbeit unterstützt wurden.
Year 2008
Taxonomy View Taxonomy Associations
52 Project

Governance of integration and the role of the countries of origin : a global perspective

Authors Agnieszka WEINAR, Maria Vincenza DESIDERIO, Cameron THIBOS
Year 2017
Taxonomy View Taxonomy Associations
53 Book Chapter

Part of the problem or of the solution? The involvement of religious associations in immigrant integration policy

Authors Astrid Mattes
Year 2017
Journal Name Austrian Journal of Political Science
Citations (WoS) 1
Taxonomy View Taxonomy Associations
54 Journal Article

The National Integration Evaluation Mechanism

Description
NIEM is a six-year long project that measures refugee integration policies in 14 EU Member States and establishes a framework for evidence-based policy-making. It is the biggest civil society-led project the European Commission has funded under AMIF and the only transnational AMIF project on integration.
Year 2016
Taxonomy View Taxonomy Associations
55 Project

How to Co-exist?Urban Refugees in Turkey: Prospects and Challenges

Authors Birce Altıok, Salih Tosun
Year 2018
Taxonomy View Taxonomy Associations
58 Policy Brief

Image of Immigrants in Media: Thought- provoking Effects

Principal investigator Leen d'Haenens (Coordonator), Rozane De Cock (Partner), Koen Matthijs (Partner), Jacinthe Mazzocchetti (Partner), François Heinderyckx (Partner), Kevin Smets (Partner)
Description
Governments, news media and public opinion in Europe are increasingly preoccupied with refugees seeking access to Western Europe. Public opinion is split (if not negative) and generally un- or misinformed (amalgamation across ‘groups’ being one of the problems), and integration policies cannot respond to the needs (see cross-country MIPEX results). This project aims to investigate the dynamic interplay between media representations of the current non-EU immigrant situation with a specific emphasis on the refugee situation on the one hand and the governmental and societal (re)actions on the other. The IM²MEDIATE project combines four complementary multi-stakeholder group perspectives: 1. Analysis of news media content and journalism culture. 2. Study of societal reactions of the general public. 3. Study of push/pull factors in migration from a refugee perspective. 4. Policy analysis into national governmental (re)actions. It is the project’s ultimate goal to inventory the multiple public, policy and media voices heard in Belgium on this crucial issue, while learning from practices abroad (with a focus on Sweden), and to formulate recommendations towards a more encouraging integration policy, while lowering anti-immigration and anti-refugee sentiment.
Year 2016
Taxonomy View Taxonomy Associations
60 Project

UNESCO-MOST Conference 2012: Labour Rights as Human Rights? Migration, Labour Market Restructuring, and the Role of Civil Society in Global Governance

Principal investigator Carl-Ulrik Schierup (REMESO Project Leader), Aleksandra Ålund (Participants from REMESO), Anders Neergaard (Participants from REMESO), Branka Likic-Brboric (Participants from REMESO), Christophe Foultier (Participants from REMESO), Karin Krifors (Participants from REMESO), Nedzad Mesic (Participants from REMESO), Jorge Romero Leon (Participants not from REMESO), Kenneth Abrahamsson (Participants not from REMESO), Stephen Castles (Participants not from REMESO), Raul Delgado Wise (Participants not from REMESO), Ronaldo Munck (Participants not from REMESO), Sam Hägglund (Participants not from REMESO), Veronica Melander (SIDA)
Description
The overall purpose of thi conference wasto reflect on knowledge and promote social dialogue on the role of labour unions and other organisations of civil society in the global governance of migration. These issues were discussed against the background of labour market restructuring and emerging international norms pertaining to labour rights as human rights. The conference was organised so as to systematipromote exchange of perspectives between leading scholars and representatives of international organisations, labour unions and activists in other civil society organisations on questions of migration, 'decent work' and global governance. Conference participants investigated jointly and elaborated on policy alternatives for promoting migrants', citizens', and labour rights, as well as conditions for equitable international coordination and a more inclusive role for civil society. The conference was organised by the Institute for Research on Migration, Ethnicity and Society (REMESO), Linköping University and the International Network for Migration and Development (INMD) in collaboration with the Swedish UNESCO-MOST Committee, Norrköping May 30-June 1st, 2012
Year 2010
Taxonomy View Taxonomy Associations
61 Project

Annual report on migration and asylum 2017 – Luxembourg

Authors Sarah Jacobs, Kelly Adao Do Carmo, David Petry, ...
Description
Le présent rapport fait la synthèse des principaux débats et des évolutions majeures concernant les migrations et l’asile au Luxembourg en 2017. Le nombre de personnes demandant une protection internationale est resté élevé en 2017 (2 322 demandes) par rapport aux niveaux enregistrés avant la « crise migratoire » (1 091 en 2014). Toutefois, ce nombre est resté relativement stable par rapport aux deux années précédentes (2 447 en 2015 et 2 035 en 2016). Cette stabilité relative s’est également reflétée dans le débat public et politique dans le domaine des migrations et de l’asile. Depuis 2016, l’accent n’a cessé de se déplacer d’un discours « d’urgence » axé sur la mise en œuvre de mesures et de conditions d’accueil vers des discussions sur des mesures et des politiques d’intégration à plus long terme. À cet égard, le nouveau parcours d’intégration accompagné (PIA) peut être considéré comme un projet phare de l’OLAI, l’Office luxembourgeois de l’accueil et de l’intégration des étrangers. Le PIA vise à autonomiser les demandeurs et les bénéficiaires d’une protection internationale et à les soutenir dans le développement de leur projet de vie. Le parcours, obligatoire pour tous les demandeurs adultes de protection internationale, se compose d’une composante linguistique et d’une composante civique, et il est divisé en trois phases. Bien que l’augmentation des capacités d’hébergement des demandeurs de protection internationale (DPI) figure parmi les priorités des autorités nationales, le logement des DPI reste très problématique et a déclenché un débat à l’échelle nationale. Outre l’accès à la formation, les problèmes liés au logement des DPI ont été parmi les questions les plus fréquemment soulevées en 2017. La pression sur le logement des DPI et des bénéficiaires de protection internationale (BPI) est importante : le manque de logements abordables sur le marché privé, le nombre croissant de réunifications familiales et la progression du nombre de BPI et de personnes qui ont fait l’objet d’une décision de retour mais qui restent hébergées dans les structures de l’OLAI ont été identifiés comme facteurs de pression. Les difficultés liées à la construction de structures modulaires d’hébergement ont également persisté en 2017. Une certaine réticence de la population à l’égard de la construction de ces « villages conteneurs », prévue en réponse à l’afflux croissant qui a commencé en août 2015, était visible dans les recours introduits devant les tribunaux administratifs pour annuler les plans d’occupation des sols liés aux projets. Les conditions de vie au sein des structures d’accueil ont également fait l’objet de discussions. Elles portaient notamment sur l’absence d’équipement en cuisines de plusieurs lieux d’accueil, les différents systèmes d’approvisionnement en nourriture et les types de nourriture disponibles. Afin de répondre au nombre toujours important de DPI en provenance des pays des Balkans occidentaux, une procédure ultra-accélérée a été mise en place. Cette procédure a été instaurée pour diminuer les pressions sur les structures d’accueil et pour éviter de créer de faux espoirs pour les séjours de longue durée. En avril 2017, la structure d’hébergement d’urgence au Kirchberg (SHUK) a été mise en place, afin d’héberger les DPI pour lesquels le Luxembourg n’est pas compétent pour examiner les demandes en vertu de l’application du règlement de Dublin. Ce nombre a fortement progressé. Le placement à la SHUK correspond à une assignation à résidence, donc à une alternative à la rétention. La structure nouvellement créée ainsi que les conditions d’affectation ont néanmoins été critiquées par la société civile. Plusieurs acteurs de la société civile ont manifesté leur opposition face à une disposition de la loi du 8 mars 2017 qui a étendu la période de rétention des adultes ou familles avec enfants de 72 heures à 7 jours afin de rendre plus efficiente l’organisation du retour. Un premier bilan du fonctionnement du Centre de rétention a été publié en 2017. Une commission chargée d’évaluer l’intérêt des mineurs non accompagnés dans le cadre d’une décision de retour a été créé fin 2017. La commission est chargée de mener à bien des évaluations individuelles concernant l’intérêt supérieur de l’enfant dans le but de prendre une décision de retour ou d’accorder une autorisation de séjour. Parmi les éléments pris en considération lors de cette évaluation et dans le contexte d’une éventuelle décision de retour figurent également les informations fournies par l’Organisation internationale pour les migrations (OIM). Cette dernière a conclu un accord avec la Direction de l’immigration pour rechercher les parents de mineurs non accompagnés dans le pays d’origine. Comme les débats s’orientent lentement vers l’intégration à long terme, le Conseil de gouvernement a également approuvé l’élaboration d’un nouveau plan d’action national sur l’intégration. Le plan sera basé sur deux axes : l’accueil et le suivi des demandeurs de protection internationale et l’intégration des résidents non luxembourgeois au Luxembourg. L’Agence pour le Développement de l’Emploi (ADEM) a créé une cellule BPI au sein de son Service employeurs. Cette cellule fournit aux employeurs des renseignements sur les demandes d’emploi et les évaluations des compétences des BPI. Une nouvelle loi sur la nationalité luxembourgeoise est entrée en vigueur le 1er avril 2017. Cette loi s’inscrit dans le contexte démographique particulier du Luxembourg, caractérisé par une augmentation continue de la population totale avec, en parallèle, une diminution de la part des Luxembourgeois dans la population totale. A travers cette loi, le législateur veut favoriser l’intégration sociétale et politique des citoyens non luxembourgeois et renforcer la cohésion au sein de la communauté nationale. Les principaux changements introduits par la loi consistent en la réduction de la durée de résidence pour la naturalisation (de 7 à 5 ans), l’introduction du droit du sol de la première génération, la réinstauration de voies simplifiées d’acquisition de la nationalité luxembourgeoise par « option », ainsi que de nouveaux scénarios pour éviter les cas d’apatridie. La loi maintient les exigences linguistiques antérieures tout en procédant à quelques ajustements afin d’empêcher que les exigences linguistiques ne deviennent un obstacle insurmontable. En vue des élections communales du 8 octobre 2017, le ministère de la Famille, de l’Intégration et à la Grande Région a lancé une campagne d’information et de sensibilisation intitulée « Je peux voter » en janvier 2017. Cette campagne avait pour but d’inciter la population étrangère du Luxembourg à s’inscrire sur les listes électorales pour les élections communales. L’intention du Gouvernement de légiférer sur la dissimulation du visage était sans doute l’un des sujets les plus débattus dans le domaine lié à la vie au sein de la société au Luxembourg et l’intégration au sens large du terme, tant à la Chambre des députés que dans les médias et la sphère publique. Le projet de loi n° 7179 vise à modifier l’article 563 du Code pénal et à créer l’interdiction de dissimuler le visage dans certains espaces publics. Il définit la dissimulation du visage comme le fait de couvrir une partie ou la totalité du visage de façon à rendre l’identification de la personne impossible. Des vues opposées entre les parties prenantes – les partis politiques, les institutions publiques, la société civile ou les médias – se sont exprimées au sujet de la nécessité de légiférer en la matière et dans l’affirmative, sur les motifs et l’étendue de l’interdiction de la dissimulation du visage. Le phénomène des migrations a eu aussi comme conséquence de renforcer l’hétérogénéité de la population scolaire. Pour faire face à cette situation, les autorités scolaires ont continué à diversifier l’offre en matière d’éducation et de formation. Parmi les mesures mises en place, on peut signaler notamment l’élargissement des offres de cours d’alphabétisation et de formation de base, l’extension de l’offre au niveau des écoles internationales et européennes et la mise en place d’un programme d’éducation plurilingue au niveau de la petite enfance. Dans le domaine de l’immigration, les changements les plus importants concernent la politique d’admission de certaines catégories de ressortissants de pays tiers. À cet égard, le projet de loi n° 7188 vise principalement à transposer la Directive européenne 2016/801 du Parlement européen et du Conseil du 11 mai 2016 sur les conditions d’entrée et de séjour des ressortissants de pays tiers à des fins de recherche, d’études, de formation, de volontariat, de programmes d’échanges d’élèves ou de projets éducatifs et de travail au pair. La directive vise à faire de l’Union européenne un centre mondial d’excellence en matière d’études et de formation, tout en favorisant les contacts entre les personnes et leur mobilité, deux éléments importants de la politique extérieure de l’Union européenne. Le projet de loi vise à faciliter et à simplifier les procédures de mobilité intraeuropéenne des chercheurs et des étudiants qui sont des ressortissants de pays tiers. De plus, certaines modifications comprennent des mécanismes incitatifs pour retenir les étudiants et les chercheurs. À cette fin, il propose que les étudiants et les chercheurs, une fois leurs études ou recherches terminées, puissent se voir délivrer un titre de séjour pour « raisons privées » pour une durée maximum de 9 mois en vue de trouver un emploi ou de créer une entreprise. Enfin, le projet de loi entend réglementer le regroupement familial d’un chercheur séjournant au Luxembourg dans le cadre d’une mobilité à court et à long terme. Le législateur a par ailleurs transposé la Directive 2014/36 sur les travailleurs saisonniers et la Directive 2014/66 sur le transfert temporaire intragroupe en droit national, et a adapté le dispositif de l’immigration aux besoins de l’économie en introduisant entre autres, une autorisation de séjour pour les investisseurs. L’organisation de l’admission du séjour et de la délivrance des autorisations de séjour était également un élément clé de l’Accord entre le Luxembourg et le Cap-Vert relatif à la gestion concertée des flux migratoires et au développement solidaire. L’accord approuvé par la loi du 20 juillet 2017 poursuit en outre les objectifs suivant : promouvoir la mobilité des personnes, lutter contre l’immigration irrégulière, préciser les procédures de réadmission, renforcer l’intégration légale des ressortissants concernés, ainsi que mobiliser les compétences et les ressources des migrants en faveur d’un développement solidaire.
Year 2018
Taxonomy View Taxonomy Associations
62 Report

African Refugees' Influx in Israel from a Socio-Political Perspective

Authors Haim YACOBI
Description
This paper focuses on socio-political dynamics in Israel in relation to the increased flow of African refugees and asylum seekers. The main argument presented here is that there is an inherent tension between the ethnocentric ideologies and the questions of territorial control that define Israel, and the pressure exerted by NGOs and civil society in relation to the ongoing influx of African asylum seekers and refugees. The theoretical insight that emerges is that the arrival of "foreigners" in Israel challenges Israeli identity politics and attitudes towards the "Other", whilst simultaneously revealing complexity in Israel's ethno-national identity and collective history.
Year 2009
Taxonomy View Taxonomy Associations
63 Report

Homelessness and Destitution amongst Excluded Migrants: Lessons Learned Report

Description
Action for Inclusion in Europe is a project led by the Global Exchange on Migration and Diversity (GEM) at the University of Oxford in partnership with 16 European cities. The project aims to secure tangible reforms in city practices across Europe that address the exclusion of marginal communities from services and civic life, and facilitate a mutually positive sense of local belonging, via action-oriented learning exchange. Three thematic areas were focused on during the project in three separate working groups: Cohesion and Belonging, Parental Engagement in Schools, and Homelessness and Destitution amongst Excluded Migrants. This report summarises the lessons learnt during the course of the project in the Homelessness and Destitution amongst Excluded Migrants working group. In each of the working groups, senior city officials were brought together over a period of ten months to develop high-level strategic thinking on social policies, learn from research evidence and the experiences of other cities, and deliver improvements in services. Three meetings of the Homelessness and Destitution amongst Excluded Migrants working group took place in Dublin, the London Borough of Islington and Vienna, where working group participants shared good practice on the thematic areas, identified problems that required solving and potential solutions to those problems, and discussed ways of overcoming challenges in the implementation of solutions. Each city was required to develop an action plan for securing tangible reforms, and as part of this process, consider the research evidence, and consult and engage civil society actors (including existing and new NGO partners), based on the principle that policies and practice are informed by the views of local residents and civil society actors, and by research evidence around what is most effective. Each city identified the actions they wanted to take forward, in light of the particular problems being faced in their city, within the overall theme of the working group. The result has been five different projects, addressing a range of problems in the area of migrant homelessness and destitution, with many achievements and valuable lessons to share. Each action plan presented a number of ideas and solutions to the identified problems, and these were developed and tested, and amended where necessary. Each city has documented their progress and produced a report, summarising their experiences, achievements and challenges, aiming to provide a number of lessons that can facilitate change in other cities across Europe experiencing similar problems. This paper has a similar aim and highlights the key themes and lessons learnt from across the cities in this working group. The paper focuses in particular on the considerations that cities should find useful in seeking to reform city practices in the area of migrant homelessness, along with some of the common challenges to implementation that cities should be mindful of in the process of bringing about change.
Year 2016
Taxonomy View Taxonomy Associations
64 Report

La ayuda humanitaria y defensa de los derechos humanos de los migrantes en torno a la Frontera Norte de México.

Authors María Isolda Perelló Carrascosa
Year 2013
Journal Name E-DHC, Quaderns Electrònics sobre el Desenvolupament Humà i la Cooperació
Taxonomy View Taxonomy Associations
65 Journal Article

Inclusion, exclusion or indifference? Redefining migrant and refugee host state engagement options in Mediterranean ‘transit’ countries

Authors Kelsey P. Norman
Year 2019
Journal Name Journal of Ethnic and Migration Studies
Taxonomy View Taxonomy Associations
66 Journal Article

Migrant integration between homeland and host society. Volume 1, Where does the country of origin fit?

Authors Agnieszka WEINAR, Anne UNTERREINER, Philippe FARGUES
Year 2017
Taxonomy View Taxonomy Associations
67 Book

Civil society organisations and the diaspora-integration nexus

Authors Justyna Janina SALAMONSKA, Anne UNTERREINER
Year 2017
Book Title Migrant integration between homeland and host society. Volume 2, How countries of origin impact migrant integration outcomes : an analysis
Taxonomy View Taxonomy Associations
68 Book Chapter

THREE DECADES LATER… EVOLUTION OF IMMIGRANT INCOPORTATION POLICIES IN PORTUGAL: A NEW READING

Authors Beatriz Padilla, Thais França
Year 2020
Journal Name Política, Globalidad y Ciudadanía
Taxonomy View Taxonomy Associations
71 Journal Article

A comparative analysis of the migration and integration of Indian and Chinese immigrants in the United States

Authors Kate HOOPER, Susanna GROVES
Description
Indian and Chinese nationals comprise two of the largest foreign-born nationality groups in the United States - and are growing rapidly. Indian and Chinese immigrants tend to enter the United States through skilled migration channels - either pursuing further education, or entering on temporary work visas for specialty occupations - and go on to enjoy higher employment rates and higher median household incomes than the US-born population. Despite these successes, these groups still face some integration challenges, like cultural integration and English language proficiency. Immigrant integration services in the United States are relatively decentralized, with crucial services provided by a wide array of actors. Federal funds are usually directed and supplemented by state and local government actors; who then work closely with civil society organizations, including Indian and Chinese diaspora groups, to provide support in areas like social services, language training, credential recognition, and naturalization assistance. Meanwhile, India and China are starting to expand their diaspora engagement activities to include integration services at destination.
Year 2014
Taxonomy View Taxonomy Associations
72 Report

Country report : integration policies in Spain

Authors Francesco PASETTI
Description
It is only since the beginning of the XXI century, with Law 4/2000, that integration has been incorporated into political and social debates in Spain; still, the current institutional framework took place almost a decade later with Law 2/2009. This legal measure introduced a framework of multi-level governance of migration based on cooperation among central administration institutions, local governments and civil society. The integration model established by Spanish policymakers presents itself as diversified and responsive to the different dimensions related to integration. The main focus is on the areas of reception, education and employment, with employment representing the destination of most financial allocations. The main political tool is represented by the Strategic Plan for Citizenship and Integration (PECI), whose action is complemented by other measures addressing specific immigrant communities. The PECI proved to be a fruitful tool for integration and social cohesion, especially taking into account the context of the economic crisis and the intense growth of migration inflow that characterized this period of implementation.
Year 2014
Taxonomy View Taxonomy Associations
73 Report

Το πέρασμα της Λέσβου: κρίση, ανθρωπιστική διακυβέρνηση και αλληλεγγύη

Authors Κατερίνα Ροζάκου
Year 2015
Journal Name Σύγχρονα Θέματα
Taxonomy View Taxonomy Associations
74 Journal Article

The system of asylum legislation in the Republic of Belarus

Authors Oleg BAKHUR
Description
National legislation complies with universally recognised norms of the international law, in particular: the definition of the ?refugee? notion, grounds for granting refugee status and subsidiary protection comply with similar provisions of international legal documents (in particular, the 1951 UN Convention ?Relating to the Status of Refugees?). Belarus ratified international treaties on economic, social and cultural, civil and political rights and joined the International Convention on the Elimination of All Forms of Racial Discrimination and Convention for the Suppression of the Traffic in Persons and of the Exploitation of the Prostitution of Others. Foreign citizens applying for recognition as refugees as well as recognised refugees enjoy special privileges and may count on certain types of aid on behalf of the state. In particular, according to the national legislation in Belarus, socio-economic rights of refugees are equal to the rights of citizens of the Republic of Belarus, refugees are granted free access to the national system of education and health system. Children of refugees enjoy the right to attend preschool facilities. Currently the drawback of the national legislative system in the discussed area is underregulation of issues related to refugee integration, conditions for their active participation in the life of society, ensuring equal rights and opportunities for men and women. Besides, representation of legal provisions in a multitude of statutory acts, including by-laws and decisions of state agencies, makes their application inconvenient. It also has a negative effect on the quality of cooperation and coordination of work of public authorities when addressing issues related to granting asylum.
Year 2012
Taxonomy View Taxonomy Associations
76 Report

Globalisation and the Governance of Migration: What Space for Civil Society ?

Principal investigator Carl-Ulrik Schierup (REMESO Project Leader), Aleksandra Ålund (Participants from REMESO), Anders Neergaard (Participants from REMESO), Branka Likic-Brboric (Participants from REMESO), Cavidan Soykan (Participants not from REMESO), Juan Artola (Participants not from REMESO), Nazli Senses (Participants not from REMESO), Stefan Rother (Participants not from REMESO), Gülay Toksöz (Participants not from REMESO), Raúl Delgado Wise (Participants not from REMESO), Seyhan Erdogdü (Participants not from REMESO)
Description
MIGLINK is a Swedish-Mexican-Turkish Research Links consortium specialised on migration and development. MIGLINK aims to examine the development of an incipient global governance framework for migration with a focus on the role of civil society. GFMD, initiated at the UN global dialogue High Level Dialogue on Migration and Development in 2006, is the most inclusive state-led forum between governments on developing policies for international migration. Since its inception, so-called "Civil Society Days" were organized as a side event to the GFMD meetings. The consortium follows preparation, agenda2012) setting, debates and outcomes of upcoming GFMD meetings among to contextualise them in historical and geographical perspective, aiming to identify the role of civil society in global policy making through the GFMD. This is matched by examination of the parallel development of a global movement of civil society in fora outside the formal framework of the GFMD and the formation of alternative agendas for global governance on migration. The consortium links interdisciplinary knowledge on the historical development of global governance on migration with a focus on conditions for sustainable development, poverty reduction, global labour and human rights. Dr. Stefan Rother, South Asian Studies at Freiburg University, with a long standing research trajectory in the subject area, joined the project in 2015.
Year 2014
Taxonomy View Taxonomy Associations
77 Project

Civil society, the state, and private sponsorship: the political economy of refugee resettlement

Year 2018
Journal Name International Journal of Lifelong Education
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78 Journal Article

Die Organisierung universitärer Bildung und Kreditvergabe in Migrationsgesellschaften Südbrasiliens

Principal investigator Hans-Joachim Lauth (Principal Investigator)
Description
Brasilien blickt auf eine wechselhafte Geschichte seiner Staatlichkeit zurück. Nach Ende des zweiten Kaiserreiches war die 1891 gegründete Republik in vielfacher Hinsicht ein schwacher Staat, besonders in ihren abgelegenen Regionen wie in Südbrasilien. Mit dem Projekt des von Getúlio Vargas autoritär geprägten Estado Novo (1937-1945) wurde versucht, die Regulierungskraft des Nationalstaats zu erhöhen. Dies gelang auch in zentralen Funktionsbereichen, jedoch nicht dauerhaft. Funktionale und territoriale Schwankungen staatlicher Regulierungskapazität durchziehen auch die späteren Phasen autoritärer und demokratischer Herrschaft. Das Teilprojekt untersucht zwei Erscheinungsformen lokaler Selbstregelung in Südbrasilien in den beiden Funktionsbereichen soziokulturelle und materielle Grundlagen. Dabei soll das komplexe Verhältnis der Relationen zwischen nationaler und lokaler staatlicher Regulierung einerseits und dem Regelungsvermögen lokaler Gemeinschaften andererseits analysiert werden. Mit Santa Cruz do Sul steht ein Ort in Südbrasilien (Bundestaat Rio Grande do Sul) im Zentrum von zwei Fallstudien, in denen jeweils unterschiedliche Regelungsbereiche untersucht werden. In der ersten Fallstudie werden Bildungseinrichtungen betrachtet, die an die früheren Aktivitäten deutscher Siedler*innen anknüpfen. Konkret wird die Entstehung und Funktionsweise einer Einrichtung der höheren Bildung – der Gemeindeuniversität UNISC – analysiert, die allein von zivilgesellschaftlichen Trägern betrieben wird. Dabei wird die These untersucht, dass die Immigrant*innen maßgeblich zur Herausbildung einer virulenten Zivilgesellschaft beigetragen und sich in diesem Prozess die Liminierungszusammenhänge innerhalb der Migrationsgesellschaft verschoben und neu konstituiert haben. In der zweiten Fallstudie werden analoge Transformationen mit Blick auf die Bildung von Sozialkapital im wirtschaftlichen Bereich untersucht und zwar am Beispiel der lokalen Kreditgenossenschaft Sicredi Vale do Rio Pardo, einer der ersten Genossenschaften Brasiliens für Agrarkredite. Nicht nur aufgrund ihres Überlebens in der Militärdiktatur ist Sicredi heute ein Vorbild für Beteiligung, Transparenz und Innovation unter den Genossenschaften Brasiliens.Aus dieser Perspektive ist auch ein Abgleich mit den kollektiven Narrativen aus dem Bildungsbereich sowie den jeweiligen Legitimierungsstrategien und -inhalten von Interesse. In einer historischen Perspektive wird unter Einbezug von Pfadabhängigkeiten vergleichend ausgewertet, welche lokalen Transformationen mit welchen Liminierungseffekten stattgefunden haben. Ein wichtiger Aspekt der beiden Fallstudien ist die Berücksichtigung der Regimeausprägung staatlicher Herrschaft. Insbesondere bei einem Regimewechsel ist zu prüfen, inwieweit sich die Relationen von lokaler Selbstregelung und staatlicher Ordnungsmacht verändert haben.
Year 2019
Taxonomy View Taxonomy Associations
82 Project

Snapshots from the Borders - Participatory investigation: Tenerife

Description
«Snapshots From The Borders» is a 3-years project, co-funded by the European Union and run by 36 partners, border local authorities and civil society organisations, led by the Lampedusa and Linosa municipality. The main general objective of the project is the improvement of the critical understanding of European and local decision and law makers, civil servants, opinion leaders, public opinion and citizens about the topic of migration flows towards European borders. Our aim is strengthening a new horizontal, active network of cities and towns directly facing migration flows at EU borders, as a way to promote more and more effective policy coherence at all levels. The final perspective and framework is to achieve UN Sustainable Development Goals.This report has been carried out through the analysis of secondary statistical data sources available at the national and local levels; the results of different empirical investigations undertaken by the Immigration Observatory of Tenerife in the last 15 years; and 23 semi-structured interviews with university experts, representatives from immigrant associations, professionals from NGOs, immigrants and their children, political representatives, technicians from the local governments, and participants in social movements linked to the defence of human rights. All the interviews have been recorded on video and a script with questions has been used, based on this report’s structure, but with the questions adapted to the profiles of each person interviewed.
Year 2019
Taxonomy View Taxonomy Associations
84 Report

Cooperation between government and civil society in the management of migration: Trends, opportunities and challenges in Europe and North America

Authors Sarah Spencer, Nicola Delvino
Description
Across Europe and North America, government at all levels is cooperating with civil society organisations in the management of migration and in the resettlement and integration of refugees and migrants. This paper explores some of the issues that are raised by these relationships and are addressed in the academic and policy literature. While cooperation between government and non-governmental organisations (NGOs) per se has long been the focus of scholarship, cooperation in the migration field is far less well explored. Yet, notwithstanding significant variation in the extent and forms of cooperation, governments rely on NGOs to fulfil a range of functions in the implementation of migration, resettlement and integration policies and to a certain extent in the policy development process. Collaboration, moreover, can bring significant challenges: working relationships can be harmonious and long standing, but can equally be fragile and carry economic and political costs for both parties. This paper addresses what we know of recent trends in relation to cooperation in the migration field; the tiers of government where it is found and the dimensions of migration that it addresses; setting that in the context of what is known more broadly of recent trends in government-civil society relationships. It explores what motivates governments and civil society to work together, the forms of cooperation, and the challenges that arise in their working relationships.
Year 2018
Taxonomy View Taxonomy Associations
87 Report

Exploratory cross-national survey of origin and destination migrant organisations

Authors Justyna Janina SALAMONSKA, Anne UNTERREINER
Description
Recent developments in migration studies have shown how important it is to consider multiple actors, both at origin and destination, in studying migrants’ integration processes. In light of these developments, the INTERACT survey provides a new tool to research migrant integration. Its novelty lies in offering a cross-national approach to civil society organisations at both destination and origin. These organisations are taken as actors relevant for migrant integration in EU destination countries. Upon completion the survey gathered over 900 responses from organisations working predominantly (but not only) in employment, education, language and social relations. These organisations had different levels of reach, but their voices give us a better understanding of how they support migrants in their efforts to integrate in the EU. Although the exploratory character of the survey does not allow for generalisations about all civil society organisations, it sheds light on how these actors’ activities affect migrant integration between origin and destination, and how organisations perceive states of origin and their policies in the context of the day-to-day reality of migrant incorporation in the receiving society. In this methodological paper, we will present the survey’s rationale and structure, before moving onto a description of fieldwork and the challenges faced there. This paper will thus contribute to the multisite cross-national survey literature and map out migrant civil society organisations.
Year 2015
Taxonomy View Taxonomy Associations
88 Report

Inclusive Democracy in Europe

Authors Kristen JEFFERS
Year 2012
Taxonomy View Taxonomy Associations
91 Book

Corridor report on France : the case of Turkish and Tunisian immigrants

Authors Lorenzo GABRIELLI
Description
This corridor report analyses the integration patterns of Turkish and Tunisian immigrants in France on a comparative basis. The goal of the report is to understand the role of origin countries and societies in the integration of these two immigrant communities in France. Following the INTERACT project’s idea of “integration as a three-way process”, the report analyses the integration of Turkish and Tunisian immigrants in France not only from a country of destination perspective, but also from the point of view of the countries and societies of origin. To do this, we apply a methodology that brings together three different types of original sources: a legal and political framework analysis at both origin and destination, a quantitative analysis on some specific integration dimensions (labour market, education, and citizenship), and a survey on civil society actors. The analysis conducted emphasises that historical and language ties between the country of origin and destination may play a role in specific dimensions such as education and, in a lesser way, on the labour market (through bilateral agreements). These linkages also play an indirect role on the compositions and specific time evolution of the two migration flows to France. Countries of origin may also play a role concerning access to citizenship through the evolution of their policies in this area.
Year 2015
Taxonomy View Taxonomy Associations
95 Report

Refugee solidarity in Europe: Shifting the discourse

Year 2019
Journal Name European Journal of Cultural Studies
Taxonomy View Taxonomy Associations
96 Journal Article

Embeddedness and Identity: How Immigrants Turn Grievances into Action

Authors Bert Klandermans, Jojanneke van der Toorn, Jacquelien van Stekelenburg
Year 2008
Journal Name American Sociological Review
Citations (WoS) 138
Taxonomy View Taxonomy Associations
97 Journal Article

Escape to the island: International volunteer engagement on Lesvos during the refugee crisis

Authors Eugene Guribye, Trond Stalsberg Mydland
Year 2018
Journal Name Journal of Civil Society
Citations (WoS) 1
Taxonomy View Taxonomy Associations
99 Journal Article
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